Pedaltreter Erlebnisse u. Reiseberichte

  • Geburtstagsfahrt 17.07.2015

    Fribas Geburtstagsfahrt Es war wirklich eine nette Überraschung….. Die Einladung für eine gemütliche Tour zum Forsthaus Stopfenreuth  haben wir gerne angenommen. Das da jemand in  unserer Runde gerade 50+ Geburtstag feiert wussten wir anfangs nicht. So  wurden wir von  Fritz unseren erfahrenen Rad Touren- Organisator im Forsthaus zum Dinner geladen. Er hat uns auch viel…

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  • Murradweg

    Der Murradweg, Die berühmte Tour de Mur. Am ersten Tag hat die Herausforderung bereits angefangen. Wie kommt man zur Sticklerhütte 1750 m ü A rauf. Wir sind mit dem Auto bis zum Muritzenparkplatz raufgefahren und dann zu Fuß mit Rad noch 3,5 Kilometer gewandert. Um 9 Uhr morgens war ich und Irmgard (meine Gattin) die…

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  • Jubiläumsradweg R1

    Die Herausforderung. Der R1 Burgenland Jubiläumsradweg mit seinen Tücken Erster Tag Es musste einmal sein. Das Geschenk zum sechziger,  den R1 Jubiläumsradweg mit der Familie  quer durch das Burgenland. Von Kittsee aus gestartet sind wir die Tour ganz locker angegangen. Bei schönen Wetter im flachen Neusiedlersee Gelände bis zur ersten Rast in Eisenstadt.  Flach weiter…

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  • Seerunde

    Neusiedlersee Powerrunde Es ist vollbracht. Wollte schon immer den Neusiedlersee komplett überrunden. Gestern morgen ( 27.6.2015 ) war es dann soweit. Nach dem aufstehen bemerkte ich das die Bedingungen für den Trip Ideal sind. Windstill, Bewölkt, bei ca. 20° Temp. Regenwolken waren zwar am Himmel aber das Nass sollte laut Wetterbericht oben bleiben. Das war…

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  • Mariazell

    Kurzurlaub Mariazell Ein paar Tage in Mariazell verbracht. Nachdem wir ein super Angebot in Hotel  Weisser Hirsch direkt neben der Basilika in Mariazell ergattert haben wollte ich das gleich mit einer kleinen Radtour und den Besuch der Niederösterreichischen Landesausstellung verbinden. Wollte einmal den Radweg Petronell – Mariazell komplett mit dem Rad zurücklegen. Situationsbedingt halbe Strecke…

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  • Zwei Tage Trip nach Györ

    Es ist vollbracht. Die schon lang geplante zwei Tage Tour nachGyör in Ungarn war wieder ein neues Erlebnis. Mittlerweile sind auch die Radwege in Ungarn gut ausgebaut. Die Strecke ist zwar wegen derBaumwurzel manchmal holprig. Ein gut gefedertes Rad verbessert das Fahrgefühl.   Hier ein paar Bilder

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  • Semmering

    Semmering Vom Grand Hotel Panhans zum Gasthaus Prinz ! Vom Semmering nach Höflein , eine Facettenreiche Erlebinistour. Erst bei der dritten Tour konnte die beste Route gefunden werden. Beim ersten Versuch wollte ich über Eisenstdt nach Bruck/Leitha Radeln. Aber die zahlreichen Hügel vor und nach Bad Sauerbrunn waren zermürbend. Zweiter Versuch Radweg BFW Bad Fischau…

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  • Windige Ausfahrt

    Windige Ausfahrt 16.4.15 – Windige Ausfahrt Der geplante Trip nach Andau zur  “Brücke von Andau” musste wegen starken Wind abgebrochen werden. Als Ersatzroute in Neusiedl/See abgebogen nach Winden und über das Leithagebirge nach Kaisersteinbach. Die Strecke ist zu 100% Asphalt , RR tauglich , bisschen Verkehrsarme Straßen auch dabei.  Streckenverlauf Orte Petronell Hollern Schönabrunn Deutsch…

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  • Tüpl

    Tüpl Sonntag, 19.April 2015 – Niederösterreich Aktuell Pedalritter proben nun den Aufstand Weil es immer noch nicht klar ist ob man mit den Rad offiziell den Verbindungsweg zwischen Bruck/Leitha nach Winden über den Truppenübungsplatz benützen darf. Einige hundert Radler haben sich zu einer Protestfahrt versammelt. Danke allen Teilnehmern. Was wir nicht brauchen ist ein Eisener-Vorhang…

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  • Wientrip

    Wientrip Quer durch Wien und ein bisserl  mehr. Es ist schon was besonderes mit dem Rad quer durch Wien zu radeln. Konnte eine meiner schönsten Touren genießen. Wer glaubt Wien zu kennen der sollte mal diese Tour machen, er könnte noch viel mehr entdecken. Von der Meidlinger Hauptstraße gestartet den Wienfluss entlang bis zum Naschmarkt.…

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Radkersburg 2023

20230828
Um 9 Uhr treffen wir die Brandls in Rohrau. Es geht weiter nach Parndorf zum Frühstück bei der Fa. Nagelreiter. Gefühlt sind mir zu viel Feldwege dabei, ließen sich aber nicht vermeiden. Von Parndorf bis Donnerskirchen haben wir auf dem B10 (Neusiedlersee Radweg) beste Bedingungen, enorm viel Rückenwind auf Asphalt. Kurz nach Donnerskirchen machen wir bei der Radinsel Mittagspause. Wie es der Zufall will, kommt eine Radgruppe vorbei, die zufällig bekannte von Irmgards, Hildes Weinviertler Heimat sind. Es entsteht eine äußerst interessante Konversation. Irgendwie kennt sich jeder mit jedem und wir haben sogar schon bei Ihnen übernachtet. Weil wir so gut in der Zeit liegen, machen wir einen zusätzlichen Eisschleckstop in Rust (Hauptplatz Café Kaiser). Auf den B10 weiter zur ersten Unterkunft in Mörbisch (Haus Martin). Kurz vor dem Ziel kommt unser Klassiker, ein Kettenwurf auf die ungute Speichen-Seite bei Edi’s E-Bike. Es wurde noch ein langer Abend bei Philips Genussheurigen inkl. bester burgenländischer Küche (Paprikahendl) mit mehreren Flaschen Mörbischen Premiere Wein.

20230829
Ab Mörbisch sind wir schnell am Grenzübergang zu Ungarn. Wir nehmen absichtlich den alten Radweg auf der holprigen Straße. Die ersten Höhenmeter machen sich bemerkbar, wir biegen bei Balf vom B10 ab. Bergauf überholen uns einige E-Bike Fahrer, kommen wieder zurück, haben sich verfahren. Nach 17 km erreichen wir unseren geplanten Wegpunkt “Tercia Kophaza” und machen Kaffeestop. Wir fahren weiter, die Autobahnüberquerung bei Harka kennen wir schon. Was kommt, ist ein steiniger Grenzübergang. Besser man fährt auf den Grasstoppeln, nicht in der Furche. Wieder in Österreich wird der Weg besser. Das anvisierte Gasthaus in Neckenmarkt hat leider geschlossen. Zum Glück findet Edi einen offenen Gasthof in Horitschon. Die Räder dürfen ins Extrazimmer (Gasthaus zum Lazarus). Wir sind noch nicht nass. Nach Mittags haben wir nicht mehr weit nach Reiding (List Haus). Vor der List Brüste gibt es ein Fotoshooting. Wir sehen uns das List-Haus an und radeln weiter. Es wird anstrengend und hügelig, aber schöne Radwege. Es gibt keine Rast mehr bis nach Lutzmannsburg. Zum Glück haben wir auf den letzten Kilometern noch Rückenwind und der prognostizierte Regen blieb aus.

2023 0830
Ab Lutzmannsburg 10 km wunderbarer Radweg. Die erste Steigung kommt bei Klostermarienberg über die Grenze nach Ungarn. Ich falle zurück und lasse alle vor, wegen der Steigungen, dachte, hole ich schon auf. Ein verheerender Fehler, denn die Abzweigung über die Grenze wird übersehen. Zwangsläufig trennen sich hier unsere Wege. Umkehr auch nicht möglich. Jeder versucht jetzt selbst nach Köszeg zu kommen. Ich nehme die Route durch den Wald, der ist leider nicht immer befahrbar, zu nass, die Räder sinken etliche Zentimeter ein. Der Rest der Gruppe hat mehr Glück, auch teilweise schlechter Weg, aber kürzer, in Köszeg treffen wir uns wieder. Bis nach Bozsok verläuft der Radweg auf der Straße immer bergauf/ab. Wir machen Rast bei einer sehr guten Konditorei. Ab hier geht es auf guten Straßenasphalt flott bis Bilden, ein 20 km langes Stück, die Steigungen halten sich in Grenzen. Einen Stopp machen wir noch in Lendl’s Backstube. Wegen drohenden Nass brechen wir schnell nach Moschendorf auf. Zum Glück können wir noch eine Führung durchs Weinmuseum buchen, inkl. Verkostung Uhudler. Spät brechen wir nach Stem auf. Schaffen es aber pünktlich in die Unterkunft (Gasthaus Legath).
In der Summe war der Tag nicht so arg wie erwartet. Der schlechte grüne Grenzübergang durch den Wald bei Klostermariemberg – Olmod war ein Albtraum. Der schlechteste Weg, den ich je gefahren bin, bin froh, dass es alle anderen besser machten.

20230831
Nur 25 km stehen heute am Plan. Wir fahren nicht weit, bis wir beim Uhudler Schaukeller in Heiligenbrunn sind. Wir haben Glück, dass zufällig jemand anwesend ist, bekommen Kostprobe u. einige Erzählungen präsentiert. Es geht weiter auf der Paradiesroute, einige schwierige Steigungen haben wir zu bewältigen. In Grosmürbisch Gasthof Wukovits-Sommer kehren wir ein. Wieder müssen wir über die Grüne Grenze. In der Nähe Inzenhof genau auf der Grenze gönnen wir uns ein Stamperl zur Stärkung. Lange verweilen wir bei einem historischen Kirchengebäude (St. Emmerichskirche). Ab hier folgt eine 5 km lange Horrorstrecke durch den Wald bis Szentgotthard. Kantige 5 cm Steine und eine feuchte Erdspur meist leicht Bergauf. Es ist eine Mountainbikestrecke. Mit Mühe und schieben schaffen wir es dann doch durchzukommen. Das letzte Stück bis zur Unterkunft Antante Hotel in Szentgotthard muntert wieder auf.

20230901
Ab Szentgotthard verläuft der Euro Velo 13 auf einer unebenen Asphaltstraße. Nach 7,5 km ein kleiner Trinkstopp. Den ersten Kiosk Lab Stopp machen wir nach 15 km kurz vor der slowenischen Grenze in Felsöszölnök Gostina. Es folgt ein rotes Teilstück bis zum Grenzübergang zu Slowenien, ist aber wegen des sehr guten Asphalts gefühlt, weit nicht so anstrengend wie der Waldweg am Vortag. Irmgards super Wegpunkt Planung führt uns direkt nach der Grenze zum Gastgeber Trdkova. Nach 40 km in Cancova machen wir Mittagspause in der Pizzeria “Gostilna Adja”. Bis jetzt sehr gute Straßenradwege, der Verkehr hält sich in grenzen wird aber immer mehr. Die letzten 5 Kilometer mit vollem Magen bis Radkersburg war ein entspannter Zielrutscher.

Via Claudia Augusta (Jahrestour 2023)

Es ist soweit, lange haben wir das Vorhaben aufgeschoben. Der Fernpass und Reschenpass sowie die anstrengenden Höhenmeter haben uns immer abgeschreckt. Aber 2023 werden wir den gesamten “Via Claudia Augusta” von der Donau (Donauwörth DE) bis zum Po (Ostiglia IT) abradeln. 

Es erwarten uns ca. 650 Kilometer, eine Alpenüberquerung mit zwei Pässen (Fernpass und Reschenpass). Es gibt zwar ein Shuttle Service über die Pässe aber ob wir das wirklich in Anspruch nehmen bleibt offen. 

Wir haben uns vorgenommen mit der Bahn anzureisen, Start in Donauwörth, weiter über Augsburg bis Füssen, Reute. Zwischen Reute und Imst müssen wir den Fernpass überwinden. Aber wirklich spannend wird es vor und nach Nauders weil es da am Reschenpass wirklich zur Sache geht. Danach abwärts bis Trento (IT) wo wir nach Verona abbiegen, Ostiglia am Po Fluss ist das Ziel.

Geplante Rückreise, mit dem “Bike Shuttle Service” wieder nach Österreich (Innsbruck) und mit der Bahn nach Wien.

Vermutlich werden die Damen über die Pässe Fernpass, Reschenpass, das “via Claudia Huckepack” Service in Anspruch nehmen während die männlichen Radler in die Pedale treten.

Links:
https://www.viaclaudia.org/via-claudia-augusta-willkommen
https://www.oeamtc.at/thema/fahrrad/via-claudia-augusta-leichtester-alpenuebergang-fuer-radler-24644174
https://www.fahrrad-tour.de/ViaClaudiaAugusta
https://www.via-claudia-augusta.at/de/bike-shuttle-service
http://www.radurlaub.de/Radwege/Pass/reschen.html

Happy Birthday Grado

Den berühmten Ciclovia Alpe Adria Radweg von Salzburg bis nach Grado haben wir bereits 2016 abgeradelt.  Die verkürzte Variante ab Villach bot sich als Geschenk für Karin’s 60iger förmlich an. 

 

Anreise mit der Bahn nach Villach. Ab Villach mit dem Rad ins Kanaltal. Nur ein kleines Stück rauf, ab Arnoldstein bis Tarvisio. Camporosso danach kommt ein langer Runterroller  bis nach Grado. Für die Heimreise radeln wir den Regionalbahnhof in Monfalcone an. Von Monfalcone wollen wir mit der Bahn  über Udine Villach Wien wieder nach Hause.

Hier geht’s zu den alten Infos:
https://www.pedaltreter.eu/2016/05/10/destination-salzburg-grado/

Balaton Plattensee 2022 Umrundung (Gastbeitrag)

Teilnehmer der Tour: Everel, Flo, Jimmy, Lukas, Motzi, Sandi 

Planung

Für die diesjährige Radtour entschieden wir uns für eine Umrundung des Plattensees in Ungarn. Die Strecke von rund 210 km und die Möglichkeit jederzeit ins kühle Nass zu springen gaben den Ausschlag. Geplant war die Anreise via Zug über Györ nach Veszprém und danach mit dem Rad weiter bis zum See. Unterkünfte und Züge waren rasch gebucht. Aufgrund einer Sommerbaustelle vor Veszprém mussten wir aber kurzfristig ein paar Tage vor Reiseantritt umdisponieren. 

Ab hier übernahmen dann meine Eltern die gesamte An- und Abreise Planung. Der neue Plan war, über Budapest nach Székesfehérvár anzureisen. Da wir 6 Personen waren, musste die Anreise auf zwei Gruppen aufgeteilt werden. die jeweils um 6:00 bzw. 8:00 von Petronell nach Bruck/Leitha per Rad starten. Aus mir unerfindlichen Gründen wurde davon ausgegangen, dass ich gerne in der Frühaufsteher Gruppe mitfahren sollte. 

0. Tag (28.7. Donnerstag) – Petronell

Lukas schlug vor sich am Tag vor der Abfahrt nochmal zu treffen und die geänderte Planung gemeinsam durchzugehen. Mit einiger Verspätung (sry nochmal), kam ich auch dazu. Meine Eltern kamen später vorbei und erklärten uns die geplante Reiseroute nochmal im Detail. Es gab sogar eigene Handouts, und auch einige Anekdoten von vergangen Reisen waren zu hören. Hier kam (zum Glück) auch nochmal zur Sprache, ob eh alle den Reisepass eingepackt haben. Mir noch immer unerklärlich habe ich meinen Reisepass in Wien vergessen. Somit machte ich mir bereits Gedanken, wann denn der erste Zug nach Wien geht, damit ich vorher noch den Reisepass aus meiner Wohnung holen kann. Zum Glück erklärte sich Martina bereit, den Pass morgen direkt nach Bruck/Leitha zu bringen. Somit konnte ich trotz noch fehlendem Reisepass ruhig schlafen (wenn auch kurz). 

1. Tag (29.7. Freitag) – Balatonföldvar 

Tagwache war bereits um 05:00. Treffpunkt mit der ersten Gruppe war um 05:45 angesetzt. Die 14 km bis nach Bruck/Leitha zum Bahnhof waren schnell erledigt. Martina wartete bereits auf dem richtigen Bahnsteig mit meinem Reisepass. Das erste Problem war somit schon mal gelöst. Der erste Zug brachte uns nach Hegyeshalom und nach einem einstündigen Aufenthalt weiter nach Budapest. 10 Minuten vor der Abfahrt nach Székesfehérvár traf auch die zweite Gruppe in Budapest ein und wir konnten gemeinsam die letzte Zugfahrt nach Székesfehérvár absolvieren. Ich glaube jeder Zug in Ungarn hatte Verspätung (bei der Abreise sogar zu unseren Gunsten), aber die Umsteigezeiten waren zum Glück großzügig genug geplant. Somit gab es keinerlei Probleme bei allen Zugfahrten (manchmal wurde es etwas enger, da die ECs doch recht überfüllt waren), aber im Großen und Ganzen konnten wir wie geplant in Székesfehérvár so um ca. 13:45 losradeln.

Der Start

Hier dann auch die erste große Überraschung: Der Radweg zum See war brandneu und perfekt asphaltiert. Nach ca. 33 km schönstem Radweg kamen wir zum ersten mal zum See. Zuerst sah es leider so aus, dass der gesamte See verbaut und mit privaten Seezugängen zugebaut wurde (Wir lernen hoffentlich aus unseren Fehlern), aber das stellte sich zum Glück rasch als Trugschluss raus. Um den Plattensee herum gibt es noch sehr viele öffentlich zugängliche Badestellen und so nutzten wir auch die erste Gelegenheit um uns eine kühlende Erfrischung zu gönnen. Und hier kam es auch gleich zur zweiten Überraschung: Mir war bekannt, dass der See nicht so tief ist am Südufer, aber die wirkliche “Tiefe” war dann doch schon sehr überraschend – über den Bauchnabel hinweg reichte da keinem das Wasser. Außerdem war die Wassertemperatur bei gefühlten 27 Grad. Also erfrischend kühl war es jedenfalls nicht, was uns aber recht egal war. Hauptsache etwas im Wasser plantschen. 😉 Nach diesem kurzen Badestopp waren es noch ca. 35 km bis zur ersten Unterkunft in Balatonföldvar (Villa Dorottya => Empfehlung). Insgesamt haben wir am ersten Tag ca. 65 km runter geradelt. 

Am Abend waren doch alle recht fertig, aber wir motivierten uns noch kurz zum Hafen runter zu gehen und unser erstes ungarisches Essen zu uns zu nehmen. Wir entschieden uns für das Restaurant Csigaház Étterem. Einfach, weil es das erste war, woran wir vorbeikamen und es stellte sich als Glücksgriff heraus. Das Essen war wirklich ausgezeichnet und die ersten ungarischen Spezialitäten (vor allem Gulasch) wurden bestellt und begeistert konsumiert. Außerdem waren wir angenehm überrascht von dem doch noch niedrigeren Preisniveau gegenüber Österreich. Nach einem Belohnungs-Bierchen und einem Abschluss-Eis ging es auch wieder direkt in die Unterkunft zurück wo wir uns ziemlich erschöpft bald ins Bett begaben. 

2. Tag (30.7. Samstag) – Révfülöp 

Nach einer erholsamen Nacht trafen wir uns um 08:00 zum reichhaltigen Frühstücksbuffet. Diesmal stand die längste Tagesetappe mit ca. 100 km an. Florian hat noch immer Bedenken bzgl Kondition, zählt aber zu den stärkeren Fahrern. Argwöhnisch beobachten wir auch das Wetter. Hier hatte Motzi einen App Tipp (Regenradar App von wetterOnline). Wir sahen, dass ein Gewitter jede Minute losstarten wird, aber relativ schnell (ca. 1 Stunde) wieder verziehen würde. Es gab nun eine Diskussion wie wir das am Besten handhaben. Es wurde beschlossen, das Gröbste einfach auszusitzen und so wurde der Start um ca. 1,5 Stunden nach hinten verschoben. Sehr zu meiner Freude, da mir dies die Möglichkeit gab, der Gruppe ein neues Kartenspiel näher zu bringen, von dem ich schwer begeistert bin. So kam es, dass wir uns die Zeit bei ein paar Runden “Fantastische Reiche” vertrieben. Hier auch eine unbedingte Empfehlung für dieses Spiel: Sehr einfache Regeln und sehr einfach zu transportieren (nur 52 Karten). Alle waren sehr begeistert und ein paar haben es sich sogar sofort für Zuhause bestellt. Nachträglich wies mich Lukas allerdings auf einen Fehler bei der Regelauslegung hin. Bin schon gespannt, auf die Erfahrungsberichte mit den “richtigen” Regeln. 😉

Jedenfalls brachen wir dann bei sehr leichtem Nieselregen Richtung Révfülöp auf. Das Wetter an diesem Tag war sehr gut zum Radfahren geeignet: Stark bewölkt und leichter erfrischender Regen und so kamen wir sehr schnell voran (auch heute waren die Radwege wieder 1A). 

Nach ca 35 km besuchten wir einen alten Studienfreund von Lukas, der ein eigenes Haus in der Nähe des Sees besitzt. Hier wurden wir reichlich bewirtet. Es gab eine deftige “Brettljause” + österreichisches Bier (Gösser dürfte stark in Ungarn vertreten sein). Die verschiedenen Wurst und Käsesorten waren wirklich ausgezeichnet und wir erfuhren, dass man unbedingt zu den lokalen Bauernmärkten muss um diese Qualität zu bekommen. Highlight war eine würzige Lungenbraten(?)-Wurst, die etwas roh aussah, aber ausgezeichnet schmeckte.

Links oben sieht man das Highlight

Nach dieser Stärkung ging es weiter mit der Radtour. Mittlerweile hatten wir auch wieder feinstes sonniges Radwetter. Nach weiteren 25 km legten wir eine kleine Pause in einem Buffet ein um uns etwas zu stärken. Es gibt auf der gesamten Strecke rund um den See reichhaltige Einkehrmöglichkeiten und Radfahrer sind gerne gesehen. Auch die Sanitäranlagen (was mir immer wichtig ist) sind alle sehr sauber und gepflegt. 

Die letzten 40 km der Tagesetappe fuhren wir dann (abgesehen von kurzen Trinkpausen) in einem durch. Da wir schon am Nordufer unterwegs waren, änderte sich auch die Landschaft etwas. Hier führte uns der Radweg durch “Wachau-artige” Weinberge (zumindest die kleine Version davon) und es gab einige nette schattige Waldwege.

Um ca. 19:00 kamen wir nach 103 km in unserer Unterkunft (Ferienappartements) in Révfülöp an. Hier hatten wir wieder ungefähr das gleiche Programm wie am ersten Abend. Erstbestes Restaurant gesucht (wieder gutes Essen), ein Belohnungs-Bier und ein Eis geholt und wieder früh ins Bett.

3. Tag (31.7. Sonntag) – Balatonkenese

Nach einer weiteren erholsamen Nacht war die Abfahrt um 08:00 geplant. Da wir diesmal in einem Apartment übernachteten, mussten wir uns selber um ein Frühstück kümmern. Wir entscheiden uns dazu, erstmal ca. 10 km zu radeln und danach etwas zu suchen. Zwar hatten wir eine harte Deadline (um 19:00 kommt das Radtaxi), aber für den Tag waren nur 70 km geplant und wir hatten somit mehr als genug Zeit. Nach wirklich ziemlich exakt 10 km kehrten wir in Zánka zum Frühstücken ein. Das Frühstück hat allen sehr gut geschmeckt. Die Wartezeiten waren zwar etwas länger, aber das hat uns nicht sonderlich gestört. Danach ging es flott weiter bis nach Tihany. Hier gab es eine (kurze) Diskussion, in welche Richtung wir denn die Halbinsel umrunden sollen. Florian setzte sich aufgrund irgendwelcher Windlinien (wtf?) durch und so wurde beschlossen, den ursprünglichen Track weiter zu folgen. Meiner Meinung nach wurde die Frage noch nicht abschließend geklärt, aber ich muss zugeben, dass wegen des letzten Anstiegs bzw. Abfahrt die Richtung von Florian (EVENTUELL!) besser war.

Perfekte Radwege und sonniges Wetter

In Balatonfüred sind wir noch eine wunderschöne Strandpromenade entlang gefahren, wo wir uns noch eine kleine Pause gegönnt haben. In dieser Pause kamen wir darauf, dass wir noch kein originales ungarisches Langos gegessen hatten! Somit wurde der Entschluss gefasst, die nächste Möglichkeit für ein Langos zu nutzen, um Energie für die letzten km zu tanken. 

Der Radweg führte uns an einem kleinen Funpark vorbei, wo kleine Kinder ihr Können mit dem Rad verbessern konnten. Florian ließ es sich nicht nehmen, hier ein paar Sprünge mit seinem Rad zu unternehmen. Leider hat er dabei nicht bedacht, dass er hinten zwei Gepäcktaschen montiert hat, die sich auch gleich mit den Speichen verhakten. So kam es nach dem ersten Hügel zu einem abrupten Stillstand mit der Folge eines kleinen 8ters im Hinterreifen. Zum Glück war der Schaden nur gering und eine Weiterfahrt war möglich. Eine wichtige Lehrer daraus: Nicht mit Gepäcktaschen in einen Funpark fahren!

In Balatonfűzfő fanden wir schliesslich einen Kiosk, der Langos verkaufte. Es gab unpackbar viele verschiedene Variationen davon. Wir entschieden uns alle für reichlich belegte Versionen (von Käse bis Gyros war da glaube ich alles dabei). Nach mehreren Versuchen mein Langos nur mit Hilfe der Fingern zu essen, gab ich entnervt auf und holte mir noch ein zusätzliches Besteck. Meine Mitstreiter haben das besser hinbekommen, wobei ich sagen muss, dass es trotzdem nicht sehr ästhetisch ausgesehen hat. Unser gemeinsamer, einstimmiger Konsens war, dass das “klassische” Langos mit viel Knoblauch und ohne den ganzen zusätzlichen Schnickschnack, trotzdem am Besten schmeckt. Florian gönnte sich deshalb auch gleich ein zweites Klassisches.

Viele verschiedene Langosvariationen

Die letzten Kilometer waren mMn die Schönsten des gesamten Radweges. Es gab einen Abschnitt durch einen schattigen Wald mit einem guten Radweg. Super angenehm und schön zu fahren. 

Der schönste Abschnitt

Nach ca. 72 km kamen wir bereits am frühen Nachmittag in unserer Unterkunft (YachtClub) an und hatten so noch Zeit kurz den privaten Seezugang zu nutzen und noch ein paar Partien “Fantastische Reiche” zu spielen. Der letzte Wegpunkt im Track (Unterkunft) war auch der einzige Fehler des gesamten Tracks. Hier gibt es wohl zwei YachtClubs in Balatonkenese. Aber es war kein Problem, die richtige Unterkunft mithilfe von Google Maps zu finden. Diese war auch nur 2 km entfernt. 

Pünktlich um 19:00 kam das von Edina (Freundin der Familie) organisierte Radtaxi für unsere Räder. Dieses wurde aufgrund der morgigen frühen Zugfahrt von Székesfehérvár benötigt. Nachdem dies erledigt war, suchten wir uns für den letzten Abend ein Restaurant. Diesmal sollte es nicht einfach nur das Erstbeste sein. Unsere Wahl viel auf Nádas Csárda. Sehr gutes und empfehlenswertes Essen. Für den letzten Abend kamen natürlich nur typisch ungarische Speisen in Frage. Aber die Größe der Portionen waren Wahnsinn. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob wir wirklich Vorspeisen bestellt haben, oder einfach zwei Hauptspeisen. Jedenfalls waren die Portionen riesig und ich brauchte nachher dringend einen Verdauungsschnaps. Der Kellner war ein Kapitel für sich und wir wurden ausgezeichnet unterhalten.^^ Zum Glück mussten wir vom Restaurant noch rund 1,5 km heim spazieren, was der Verdauung sehr zuträglich war. Danach gingen wir zügig ins Bett, da für morgen bereits um 05:15 Tagwache angesetzt war.

4. Tag (1.8. Montag) Abreise

Aufgrund der frühen Abreise bekamen wir dankenswerter Weise ein Lunchpaket von der Unterkunft zur Verfügung gestellt. Das Taxi kam pünktluch um 6:00 um uns abzohlen und fuhr uns zum Bahnhof nach Székesfehérvár. Unsere Räder warteten bereits am Bahnhof. Es war eine wirklich sehr gute Organisation und alles hat super funktioniert. Hier nochmal ein besonderer Dank an Edina, die uns erheblich bei der Organisation geholfen hat. 

Die erste Zugfahrt führte uns wieder nach Budapest. Dort stiegen wir dann in einen Zug nach Györ um. Es gab zwar wieder die üblichen Verspätungen aber die waren alle kein Problem. Durch eine Verspätung des Railjets von Györ nach Bruck/Leitha war es uns sogar noch möglich den frühest möglichen Anschlusszug zu erreichen und wir hatten keinerlei Wartezeit in Györ. Somit waren wir bereits um die Mittagszeit wieder in Bruck und konnten zum MIttagessen beim berühmten Brucker Kebapstand (Hauptplatz) einkehren. Die Wespen waren zwar etwas lästig, aber der Kebap ist nach wie vor so gut wie vor Jahren (ich komme leider nur mehr selten nach Bruck). 

Bester Döner wo gibt

Die letzten 14 km nach Petronell vergingen auch sehr schnell. Obwohl es immer wieder etwas enttäuschend ist, wenn man von Rad-Ausflügen nach Petronell zurückfährt. Bei uns gibt es nach wie vor nur Feldwege und es herrschte auch eine sehr drückende und trockene Hitze, die das Radfahren nicht so angenehm macht. Ich hoffe ja nach wie vor, dass die ehemalige Draisinen-Strecke in einen Radweg umgewandelt wird… 

Zurück in Petronell gab es noch das obligatorische Abschlussfoto bei der Ortstafel. Sogar noch inkl. einer kurzen Vorführung der Gestensteuerung der neuen Samsung Handys. 😉 

Abschlussfoto

Fazit

Die Anreise und Abreise war etwas komplizierter als es sein musste, allerdings war das einer Baustelle geschuldet. Der Radweg um den See ist wirklich perfekt und auch Rennrad geeignet. Hier wird auch viel Neues gebaut. Das Gastroangebot ist schon fast überbordend und das Preisniveau angenehm niedrig. Falls es zu unvorgesehenen Ausfällen kommt, gibt es auch einen Zug der rund um den See fährt. 

“Fantastische Reiche” ist ein perfektes Kartenspiel für eine Radfahrergruppe. Die App “Regenradar” funktioniert erstaunlich genau. Wir verwendeten die App Splitwise für die Gruppen Abrechnungen (sehr einfach und unkompliziert aber Account-Zwang(!)), trotz Bedenken von Lukas. Machte aber vieles sehr einfach und ist deshalb auch sehr zu empfehlen.

=> Die Balaton-Umrundung ist eine absolute Empfehlung für jeden Radfahrer.  

 

PS: Der Preis für das beste Radtaschendesign ging übrigens konkurrenzlos an Flo (bzw. eigentlich an Gaby 😉 ): 

GPX Track unter: https://www.pedaltreter.eu/2022/08/10/gpx-balaton-2022/

Kremser Weinschmankerl

Noch mehr Genuss mit dem Bike erleben. Das haben wir uns 2022 vorgenommen. Wir reisen mit der Bahn an und  starten mit dem Rad in St. Pölten Richtung Krems. Das Weinschmankerl am Abend gibt es in Krems, Weingut Sandgrube 13.  Am kommenden morgen geht es dann Richtung Wien.  

Geplant für Tag 2

Freundlicherweise hat Josef die Strecke vorab besichtigt/abgefahren, hier seine Eindrücke.

Kremstal Cuvée Tour

56 km, 725 HM

Cuvée, da aus 4 Radrouten zusammengesetzt:

  • Kamp-Thaya-March Radroute
  • Waldviertel Radweg
  • Kühberg-Strecke
  • Gföhlerwald-Strecke

Ich beschließe die für 27.Mai geplante Tour vorab einmal abzufahren.
Es ist ein Waldstück dabei, das man vorher versuchen sollte.

Außerdem sorgt Putin für Katastrophennachrichten, die COVID-Zahlen steigen bei uns stärker als die Börsen. Daher muss man dringend neben Spenden und Anbieten von Unterkünften aufs Rad und den Kopf durchlüften.

Ich beginne in Krems, erste Kilometer auf der Straße, ein Donnerstag und wenig los. Am Ortsrand eine Megabaustelle, aber es gibt eine Möglichkeit, mit dem Rad dem Track zu folgen. Über Imbach geht es nach Senftenberg, keine Anstrengung bisher. Dann die Abzweigung und den Waldviertelradweg nach Gföhl stetig hinauf,  6 km, inklusive Windjacke ausziehen. Erfreulicherweise kein Verkehr und auch der Steinbruch weiter oben dürfte heute nicht bewirtschaftet sein, kein Lärm, nur ein wenig (Sahara) Staub.

Naturgemäß geht oben starker Wind, diesmal von vorne ( sonst hat man ja immer Rückenwind, nicht?),starkes Strampeln angesagt.

Dafür dann anschließend eine wunderschöne Abfahrt auf Naturboden im Wald ( für Rennräder völlig ungeeignet). Ein Schild Bundesforste und allgemeines Fahrverbot hält mich diesmal im Wald nicht auf. Es geht wie schon erwähnt schön bergab, dazwischen aber auch steilere Stücke für den Kreislauf, aber gut zu schaffen.

Es folgt wieder ein Abschnitt auf Asphalt zwischen Weingärten (die durch Schafe bewacht werden) und dann wieder eine stark abschüssiges Wegstück (10% Gefälle , Warnschild).

Die Sonne wärmt schon, am Start hat es heute 9 Grad, am Ende 14.In den Bächen am Rand im Wald liegt noch Schnee und manche sind vereist.

Es gibt genügend Einkehrmöglichkeiten und erfreulich wenig Verkehr auf den Strassenstücken.

Die Rückkehr nach Krems gestaltet sich gut beschildert und (teilweise) auf markierten Radwegen, die aber schon älter sind und daher der Boden nicht immer eben.

https://www.outdooractive.com/de/route/mountainbike/niederoesterreich/kremstal-cuvee/57309509/

Die dritte Auflage

Das Weingut Scheiblhofer (Andau, Burgenland) haben wir schon mehrmals besucht. Immer wieder ein schönes Erlebnis mit abendlichen Heurigenbesuch. Eine zwei Nächte Tour durch das wunderbare Nordburgenland auf besten Radwegen. 2022 wollen wir die Tour je nach passenden Termin hinter uns bringen.

 

Budweis und Krumau

Unterwegs in Tschechien

Nach Lednice-Valtice (Tschechien) – Weltkulturerbe der UNESCO wollten wir schon immer auch Český Krumlov besuchen was ja ebenfalls ein UNESCO-Welterbe ist.

Nachdem wir es schon lange aufgeschoben haben steht es 2022 fix auf dem Plan.

Erster Tag

Anreise mit der Bahn nach Budweis, mittags treffen wir in Budweis ein. Danach starten wir gleich mit einer Brauereiführung (14:00). Am selben Tag wollen wir noch ein paar Kilometer bis nach Hluboka radeln.

Tag 2

Vormittags Besichtigung Schloß Frauenberg und anschließend mit dem Rad nach Budweis retour. Nach einer Stadtbesichtigung wollen wir weiter auf der hügeligen Strecke bis nach Krumau radeln.

Tag 3

Besichtigung Krumau und danach auf anspruchsvollen Radwegen über die Grenze bis Bad Leonfelden. Auf dieser Srecke müssen wir leider wieder ein paar Höhenmeter überwinden.

Tag 4

Rückreise, von Bad Leonfelden abwärts bis Linz Bahnhof. Dabei lassen sich ca. 10 Stadtkilometer leider nicht vermeiden. Noch am gleichen Tag wollen wir mit der Bahn nach Hause kommen.

Ca. 140 anstrengende Kilometer mit einigen Höhenmeter

Burgenland Sonnenlandroute

Nachdem wir bereits die Paradiesroute hinter uns haben wagen wir uns an eine neue Herausforderung. Die extra für E-Biker beworbene Paradiesroute im Südburgenland war zu hügelig, wir hoffen das es im Mittelburgenland leichter wird.

Geplant 2022  (näheres in den untenstehenden Links)

https://www.bergfex.at/sommer/burgenland/touren/radfahren/1071991,sonnenland-tour/
https://www.sonnenland.at/info-service/prospekte/
http://www.sonnenland.at/

Elberadweg Part 1

Wegen Corona ergibt sich die allgemeine Meinung das es besser ist, den ersten Teil der Elbetour vorzuziehen. Der ursprünglich geplante 3000 km lange Weg nach Spanien ist risikoreicher und auch anstrengender, den könnten wir je nach Bedarf nachholen.

Elberadweg Part 1 Cuxhafen – Dresden      

Geplant zweites Halbjahr 2021  (geschätzte Dauer 2 Wochen)

Irgendwann wird es sicher sein müssen, den Elberadweg von  der Quelle  bis zur Mündung zu bewältigen.  Die Elbe die in Tschechien Labe heißt,  hat eine länge von 1220 Kilometern wobei 840 Kilometer auf deutschen Boden verlaufen, der Rest in der Tschechoslowakei.

In welcher Richtung man fährt ist im wesentlichen egal, die Elbe kann man ganz gut in beiden Richtungen befahren. Unsere Überlegung ist  den Fluss in zwei Teilen  abzufahren: Erster Teil von Cuxhafen bis nach Dresden (DE) oder Decin (CZ), und im zweiten Teil dann von Spindleruv Mlyn (CZ)  ebenfalls bis Dresden (DE) oder Decin (CZ). Decin liegt an der Deutsch Tschechischen Grenze nur 80km von Dresden entfernt, es ist nur eine Frage der besseren Verkehrslogistik.

Startpunkt in Cuxhafen ist die berühmte Kugelbarke.

Hier eine interaktive Karte vom Elberadweg sowie weitere interessante Links …

http://www.elberadweg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Elberadweg

Elberadweg Part 2

Elberadweg Part 2   Spindleruv Mlyn – Dresden     

Geplant in den kommenden Jahren (geschätzte Dauer 1 Woche)

Irgendwann wird es sicher sein müssen, den Elberadweg von  der Quelle  bis zur Mündung zu bewältigen.  Die Elbe die in Tschechien Labe heißt  hat eine länge von 1220 Kilometern wobei 840 Kilometer auf deutschen Boden verlaufen der Rest in der Tschechoslowakei.

In welcher Richtung man fährt ist im wesentlichen Egal. Die Elbe kann man ganz gut in beiden Richtungen befahren. Unsere Überlegung ist es den Fluss in zwei Teilen zu abzufahren, Als ersten Teil von Cuxhafen bis nach Dresden (DE) oder Decin (CZ), und im zweiten Teil dann von Spindleruv Mlyn (CZ)  ebenfalls bis Dresden (DE) oder Decin (CZ).

 

Das besondere an dieser Tour ist das wir um zur Elbe/Labe Quelle zu gelangen zusätzlich eine ca 17km lange Wanderung  vor uns haben. Zuerst mit dem Sessellift auf 1200m hoch und danach Wanderung über die Elbbaude zu der Elbquelle.

Hier der GPS Track der genauen Route.
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=tkgbtpuqdptejhup

Informative Links:
https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0pindler%C5%AFv_Ml%C3%BDn

http://www.elberadweg.cz/

Szlak pieszy żółty
Špindlerův Mlýn, Tschechien

50.775976, 15.535809

Zur Info:
Mit den angeführten GPS Koordinaten und Google StreetView ist es möglich vorab die Wanderung virtuell zu erleben.

 

Warum nicht einmal ins Paradies

Das was wir da vorhaben war nicht mein Vorschlag. Auf Empfehlung eine hügelige Tour im Südburgenland mit ca. 285 Kilometer Länge. Wegen der vielen Steigungen wird die Strecke vorwiegend als Paradies E-Bike Tour beworben, wir wollen das mit dem Tracking Bike schaffen. Lieber einen Tag mehr einplanen, wir werden nicht unsere normale Kilometerleistung schaffen.

Begleitende Links

https://www.burgenland.info/de/angebot/159/paradiesroute-klassik.html
https://www.bergfex.at/sommer/burgenland/touren/fernradweg/54374,paradiesroute/
Hier noch ein ausfürlicher Folder …
https://www.suedburgenland.info/fileadmin/user_upload/Broschueren/Paradiesroute%20Roadbook.pdf

Da es anscheinend in dieser Gegend keine Bahn gibt ist die Anreise auch schwieriger. Die beste Möglichkeit wird sein, nach Szombathely ( Ungarn ) mit der Bahn zu reisen und von dort sind es nur wenige Kilometer nach Bucsu auf ungarischer Seite kurz vor Rechnitz.

Offen & ehrlich
Das Südburgenland ist im Gegensatz zum Nordburgenland hügelig. Das bedeutet, dass auf der Paradies-Route auch kurze Streckenabschnitte mittleren Schwierigkeitsgrades liegen.

Inn-Radweg

Vom Maloja-Pass nach Passau

Im kommenden Jahr (2021) wollen wir den Inntalradweg absolvieren. Der Inntalradweg hat eine Länge von 530 Kilometer und verläuft über drei Länder, Schweiz, Österreich und Deutschland. Startpunkt ist in der Schweiz am Maloja-Pass auf 1800 Meter Höhe. Der Radweg verläuft über die berühmten Orte ….

Maloja -> Sils -> Silvaplana -> St. Moritz -> La Punt -> S-Chanf -> Zernez -> Susch -> Lavin -> Guarda -> Ardez -> Ftan -> Scuol -> Sur En -> Martina -> Pfunds -> Landeck -> Brennbichl -> Ötztal Bahnhof -> Mötz -> Telfs -> Innsbruck -> Hall in Tirol -> Jenbach -> Brixlegg -> Wörgl -> Kufstein -> Kiefersfelden -> Oberaudorf -> Neubeuern -> Altenmark -> Rosenheim -> Griesstätt -> Wasserburg am Inn -> Gars -> Kraiburg -> Flossing -> Mühldorf am Inn -> Altötting -> Neuötting -> Perach -> Mündung der Alz -> Marktl -> Stammham -> Einmündung der Salzach -> Kirchdorf am Inn -> Simbach am Inn -> Ering -> Bad Füssing -> Neuburg am Inn -> Passau

Etappenvorschlag

In acht Tagen die 530 Kilometer lange Strecke abzufahren scheint für uns die beste Wahl zu sein. Je nach Biker – Typ kann man die Tour entsprechend sportlich oder auch mehr nach Sightseeing gestalten. Ich denke auf http://www.fahrrad-tour.de/Innradweg/Innradweg.php habe ich die für uns beste Planung gefunden, es ist eine Mischung von Kultur, Sehenswürdigkeiten und sportlicher Herausforderung.

Etappe 1, Malojapass – Guarda
Ausgangspunkt: Maloja
Endpunkt: Guarda
Streckenlänge: 70.5 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 6 Stunden, da viele Steigungen
Höhenmeter: 753 m

Etappe 2, Guarda – Landeck
Ausgangspunkt: Guarda
Endpunkt: Landeck
Streckenlänge: ca. 80,0 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 6 bis 7 Stunden, da viele Steigungen
Höhenmeter: ca. 587 m

Etappe 3, Landeck – Telfs
Ausgangspunkt: Landeck
Endpunkt: Telfs
Streckenlänge: 52,0 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 4 Stunden, da viele Steigungen und Aussichtspunkte
Höhenmeter: ca. 136 m

Etappe 4, Telfs – Rattenberg
Ausgangspunkt: Telfs
Endpunkt: Rattenberg
Streckenlänge: 83,0 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 6 bis 7 Stunden
Höhenmeter: ca. 60 m

Etappe 5, Rattenberg bis Kufstein
Ausgangspunkt: Rattenberg
Endpunkt: Rosenheim
Streckenlänge: 76,0 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 4,5 bis 5 Stunden
Höhenmeter: ca. 110

Etappe 6, Kufstein bis Gars
Ausgangspunkt: Kufstein
Fahrstrecke: ca. 92,0 km
Summe aller Steigungen: 434 m

Etappe 7, Von Gars nach Ering
Ausgangspunkt: Gars
Fahrstrecke: ca. 101,0 km,
Summe aller Steigungen: 197 m

Etappe 8, Von Ering bis Passau
Ausgangspunkt: Ering
Ziel: Passau
Fahrstrecke: ca. 62,0 km,
Summe aller Steigungen: 188 m

Über den Innradweg gibt es im Internet sehr viele Informationen und auch viel an Service und Veranstalterangeboten. Hier noch die wichtigsten Links für Interessierte.

http://erlebnis-inntalradweg.de/
http://www.fahrrad-tour.de/Innradweg/Innradweg.php

https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Inn-Radweg
http://www.radtouren.net/radtouren/ulm-inn-ulm2008/2008-inn-radwwww.innradweg.ch/de/innradweg.html
https://www.udokah.de/UDOKAH2018/wordpress/2018/01/18/auf-die-sanfte-tour-maloja-passau-innradweg/
https://www.chiemsee-alpenland.de/entdecken/tourenportal/innradweg-von-maloja-nach-passau-west-variante-18ed4da905

https://www.youtube.com/watch?v=W6vJy3O5wxI

Unterkünfte und Transport:
http://www.fahrrad-tour.de/Innradweg/GastroInn.htm
https://www.bikeshuttle.at/de/innradweg.html
https://www.innradweg.ch/de/innradweg.html
https://www.innradweg.ch/de/anreise-bustransfer.html

Entlang der Leitha

Warum nicht einmal in unserer Nähe? Die Leitha ist 180 Kilometer lang und mündet in Mosonmagyarova in die Donau. Der Leithaursprung befindet sich in Haderswörth (Gemeindegebiet Lanzenkirchen) und entsteht durch den Zusammenfluss von der Schwarza und Pitten.

Nachdem wir ständig in unserer Heimat mit dem Rad unterwegs sind, ist der Bedarf an alternativen Strecken immer gegeben. So ist auch der Gedanke entstanden entlang der Leitha, vom Leithaursprung bis zur Mündung in die Moson (Nebenarm der Donau) in Mosonmagyarova, uns einen Radweg zu suchen.

Spielfeld – Wien (Ersatzradtour)

August Ersatzradtour Spielfeld – Wien (Mannswörth)  275 Kilometer

Als Ersatz für unsere geplante Drau-Radtour möchten wir heuer als Alternative von Spielfeld über den Semmering nach Wien radeln. Da wir schon die Bahnkarten gebucht haben bietet sich diese Inlandstour förmlich an.

Tag 1

Von Wien Hauptbahnhof kommend werden wir gegen Mittag in Spielfeld eintreffen. Da können wir noch am Nachmittag entlang der Mur bis nach Graz fahren wo wir die erste Nacht verbringen. ( ca. 50 km )

Tag 2

Bis nach Kapfenberg in das Mürztal.  Nach zirka 120 Kilometer kurz nach Kapfenberg ungefähr bei Graschnitz oder St. Marein im Mürztal werden wir die zweite Nacht verbringen. Der Mur-Radweg ist nach 110 Kilometer bei Bruck an der Mur zu Ende. Weiter geht es entlang der Mürz. ( ca.70 km )

Tag 3

Am Tag drei geht es dann zur Sache. Über Kindberg, Mürzzuschlag müssen wir den Semmering Pass  pedalen. Sollten die Höhenmeter (1000 m ü. A.) zu anstrengend werden, gibt es vielleicht eine Bahnalternative. ( ca.54 km )

Tag 4

Es geht wieder runter. Nachdem wir am Vortag nur 50 Kilometer aber einige Höhenmeter hinter uns gebracht haben geht es heute 100 Kilometer Richtung Wien. Zum fünften Mal schieße ich den Adlitzgraben runter, es wird sicher wieder ein berauschender Runterraser.

Für diejenigen die nicht drei Nächte zu Verfügung haben und doch die letzte Etappe dabei sein wollen, besteht  die  Möglichkeit, nur Semmering downhill bis Wien  zu erleben. Kommt mit der Bahn und radelt die letzte Etappe mit.

Ein würdiger Abschluss  in den Kaminstuben in Mannswörth ist noch geplant, wo  man danach die letzte mögliche Öffi Verbindung nicht  versäumen sollte.

 

Hier noch der genaue Track zur Ansicht und Download
GPX Spielfeld – Schwechat (Mannswörth)

Saison 2020 weitgehenst abgesagt

Wir hatten 2020 vieles vor. Leider hat Covid19 unsere Pläne durchkreuzt. Den geplanten Jakobsweg mit dem Rad nach Santiago de Compostella mussten wir absagen. Ebenfalls verschoben der Paradiesradweg im Burgenland und zu guter lezt können wir den zweiten Drauteil (von Maribor bis Osijek) heuer auch nicht durchführen.

CoVid19 macht unsere Radtouren 2020 zunichte

Um doch noch 2020 zum Radfahren zu kommen versuchen wir umzuplanen. Angedacht ist eine Inner-Österreich Strecke von Spielfeld nach Wien über den Semmering oder den EuroVelo9 über Fürstenfeld Hartberg nach Wien.